Transcript

Disclaimer

00:00:01 In diesem Podcast findet keinerlei Finanzberatung statt. Bitte trefft eure Wahl für Investitionen immer auf Basis eigener informierter Entscheidungen. Denkt daran, dass der Kryptosektor extrem risikoreich sein kann.

Intro und Begrüßung

00:00:16 Hallo, ich bin Bitcoin Bernie und das ist neu im Blog der Podcast zum Einstieg. Music. In das Thema Bitcoin und Blockchain.

00:00:36 Hallo und herzlich willkommen zu Folge sechs von neuem BlogNB sechs. Ihr musstet ein bisschen länger warten auf die Folge. Ich habe eine kleine Sommerpause gemacht. Gar nicht, weil ich so viel Urlaub gemacht hätte, sondern weil einfach mein Daily Business mich ein bisschen mehr gefordert hat.

Thema: Krypto-Börsen

00:00:53 Aber daher springen wir einfach gleich komplett in das Thema der Folge rein. Es geht heute um Kryptobörsen.
Kryptobörsen Was ist das eigentlich? Ja, da kann ich Euro oder Dollar tauschen gegen Kryptowährungen sowohl hin als auch zurück. Also ich kann mir für meine Euros zum Beispiel Bitcoin kaufen. Wir haben bisher in den letzten Folgen ja immer hauptsächlich über Bitcoin geredet. Ich bleibe jetzt erst mal im Augenblick bei Bitcoin.
Ich kann aber auch meine Bitcoins wieder verkaufen, oder? Naja, jetzt komme ich doch zu anderen Währung. Ich kann auch tauschen. Ich kann also auf den meisten Kryptobörsen auch Krypto gegen Krypto tauschen. Wie hat das Ganze angefangen? Ja, im Jahr 2010 gab es eigentlich so die erste bekannte Bitcoin Transaktions von einem Entwickler. Ich kann seinen Namen nicht aussprechen, deswegen lasse ich es jetzt einfach. Der hat für zwei Pizzen 10.000 Bitcoin bezahlt. Das wäre natürlich heute eine Wahnsinnssumme, wenn man überlegt, ungefähr 24.000 € Stand heute 25. Fünf und 20. September, also Datum der Aufnahme.
Wie viel das wäre, könnt ihr euch selber mal in euren Taschenrechner eingeben.

00:02:00 Aber kurz danach wurde dann die erste Bitcoinbörse gegründet mit dem Namen bitcoinmarket.com und dort konnte man Bitcoin für Dollar kaufen und sicherlich auch verkaufen, nehme ich an.
Wieder kurz danach wurde dann Mtgox gegründet oder manche nennen es auch Mount Gox, aber eigentlich kommt es von den Magic Spielkarten der Name ursprünglich. Denn eigentlich sollte Mond, Gox oder Mtgox eine Plattform sein für den Austausch dieser Karten aber ist dann quasi umgeschwenkt auf Bitcoin.
2010 gegründet auch und hat zwischendurch 70 % aller Bitcoin Transaktionen weltweit gehandelt.
2014 war es dann zu Ende. Da gab es einen Hack, wo 850.000 Bitcoins gestohlen wurden, also eine wahnsinnige Summe. Damals war der Bitcoin ungefähr 3.000 € wert, meine ich.
Ist also eine Menge Geld. Und in der Tat läuft da der Prozess oder eigentlich die Abwicklung der Insolvenz noch immer.
Jetzt, wie gesagt, Stand 25. September 2023, ist es gerade so, dass die Gläubiger entschädigt werden sollen, eigentlich Ende Oktober diesen Jahres. Aber die Frist hat sich ja wieder aufgeschoben bis 2024. Das heißt also, zehn Jahre hat es dann gedauert. Nachdem Mond Gox dann pleite war, haben sich dann andere Börsen gegründet und quasi den Markt übernommen. Bekannte davon sind dann Bitstamp gewesen oder Kraken oder auch Coinbase. Ich glaube Bitstamp gibt es auch. Heute noch bin ich mir gerade nicht sicher. Kraken und Coinbase auf jeden Fall. Und seit 2016 ist eine weitere Börse dazugekommen. Bzw. Ich glaube die gab es schon vorher, aber da ist sie wichtig geworden, nämlich Binance. Und Binance ist so ein bisschen beliebter geworden, oder? Der Stern von Binance ist aufgegangen dadurch, dass es eben auch andere Kryptowährungen gibt, die man dort dann auch kaufen und tauschen konnte. Ich selbst tausche eigentlich am liebsten gerne bei bitcoin.de, da erzähle ich nachher nochmal ein bisschen was zu. Hier schon mal ein kleiner Disclaimer Ich habe auf der Webseite neuen blog.de auch ein Affiliate Link zu bitcoin.de. Das heißt, wenn ihr euch anmeldet und tradet und diesen Link benutzt habt, dann bekomme ich von den Transaktionsgebühren auch zu dem Thema Kommen wir gleich. Noch kriege ich ein bisschen was ab. Ihr zahlt also nicht mehr, wenn ihr den Code nutzt, sondern ich kriege einfach was davon. Aber aus Transparenzgründen möchte ich das hier natürlich erwähnen. Ja, das Besondere an Bitcoin.de ist halt, dass es deutsch ist und klein ist.
Ich finde das ganz angenehm, wenn ich in Deutschland sitze. Wenn ich auch eine Handelsbörse benutze, die in Deutschland ist, gibt mir irgendwie ein besseres Gefühl, als wenn die irgendwo sonst wo ist. Auf den Seychellen oder in Amerika oder irgendwo in Asien.
Und auch ganz interessant. Es ist eine Peer to Peer Börse, aber darauf gehe ich auch später weiter ein. Ja, es gibt natürlich noch zahlreiche andere Börsen, auf denen man handeln kann.
Inzwischen ist es so, dass es auch wieder durch die sogenannten Altcoins, also durch die anderen Kryptowährungen, zu einem Aufstieg gekommen ist, der die sogenannten dezentralen Börsen die werden auch Dex genannt, für DeCentralized Exchange einfach abgekürzt. Und der Unterschied ist, dass es da also keinen zentralen Mittelsmann gibt. Die ganzen anderen Exchanges, also die zentralisierten Exchanges wie eben Binance oder wie Kraken sind halt letzten Endes alles Firmen. Also eine Art Bank, häufig aber auch ohne richtige Banklizenz oder meistens sogar die einfach ein Unternehmen sind. Das heißt, ich vertraue wirklich einem Unternehmen, so wie ich einer Bank vertraue, wenn ich ihr mein Geld gebe. Bei einem dezentralisierten Exchange, also einer dezentralisierten Tauschbörse, ist das anders. Wie der Name schon sagt dezentral. Kein einziger Mittelsmann, sondern dort gibt es.
Ja sogenannte Pools von Kryptowährungen und ich kann dort einfach über einen Smart Contract kann ich meine Währung tauschen, bezahle dann auch Gebühren, die auch wieder bestimmte Menschen bekommen. Das erzähle ich alles sicherlich genauer in einer anderen Folge. Aber da ist es eben nicht so, dass eine Firma dahinter steckt. Bzw. Doch. Also ich muss es relativieren. Es steckt letzten Endes meistens schon eine Firma dahinter, die das mal gemacht hat. Aber das interessante daran ist eben, es kann nicht gestoppt werden. Also dieser Smart Contract, der die den Austausch der Währung macht, kann nicht gestoppt werden. Jeder kann ihn benutzen, man muss sich nicht anmelden oder irgendwas. Man muss auch nicht seinen Ausweis hinschicken, sondern kann es einfach benutzen. Und da das ganze auf der Blockchain abläuft, kann sogar jeder den Code einsehen und ihn auch benutzen, um diesen diese Börsen in seine eigene Software einzubinden. Aber ich will da jetzt gar nicht so weit drauf reingehen. Das ist ein echt krasser Exkurs, den wir ein ander Mal machen. Als eigenes Thema, dann nicht als Exkurs.
Noch ganz kurz gesagt Die wichtigsten dieser Börsen sind zum Beispiel Juni Swap. Das war auch eigentlich so ziemlich die erste, soweit ich weiß. Also mir fällt keine andere ein.
Dann kamen andere wie Sushi, Swap, One Inch Kyber Network. Es gibt inzwischen einige, die man da benutzen kann. Ja, wir haben vorhin über Mtgox geredet. Es gab natürlich zahlreiche andere Hacks, auch von Kryptobörsen inzwischen, Auf die will ich jetzt gar nicht im Einzelnen eingehen. Zuletzt war da bei FTX so eine Geschichte. In diesem Jahr war das meine. Ich komme mir vor, als wäre es schon länger her. Aber es gibt eben immer wieder Hacks von zentralisierten Kryptobörsen. Ja, wie kann ich mich schützen vor Betrug, vor Hacks, vor solchen Dingen? Also erst mal ganz klar Wir haben in den letzten Folgen schon darüber geredet, dass man am besten seine Kryptowährung, wenn man ganz sicher sein will, selbst verwahrt. Auf einer Cold wallet, in einem Bankschließfach. Muss jeder wissen, ob er das wirklich selber leisten kann und ob das für ihn wirklich auch der sicherste ist. Weil manche Leute sind nicht so gut darin, auf ihre Sachen aufzupassen, bei denen ist es vielleicht dann doch besser, wenn sie ihre Kryptowährung und ihr Geld bei einem Exchange liegen haben. Das muss jeder selbst für sich entscheiden, aber ich verweis wieder auf die letzte Folge über Wallets. Wenn ich mein Geld bei einer Kryptobörse liegen habe, bin ich nicht Herr über den Private Key von der Wallet, auf der diese Kryptowährung liegt. Das heißt, wenn man es streng genommen nimmt, gehört mir das Geld noch nicht. Ich habe es einfach nicht in der Tasche sozusagen. Ja, natürlich gibt es jede Menge Sicherheitsaspekte, die man berücksichtigen sollte. Man sollte darauf achten, dass der Computer oder das Handy, von dem man eine Kryptobörse benutzt, möglichst sicher ist, nicht mit Viren infiziert, nicht mit Trojanern. Man sollte nicht in ungesicherten WLANs das Ganze natürlich machen. Wobei das teilweise schon fast egal ist, weil der Verkehr eigentlich immer von den Börsen auch verschlüsselt ist, das heißt über SSL, also wenn da https drinsteht in der URL, in der Adresse, dann wird der Traffic, also. Die Daten, die euer Computer oder euer Handy austauscht, mit dem Server des jeweiligen Unternehmens wird verschlüsselt. Das heißt, selbst wenn jemand dazwischen sitzt man in the Middle Attack. Wenn jemand also ein WLAN gehackt hat, ein öffentliches oder das simuliert auch, dann kann er eigentlich nicht an eure Daten dran. Trotzdem sollte man sehr vorsichtig sein, das nicht machen.

00:09:08 Am besten von zu Hause oder in einem Netzwerk, dem ihr vertraut oder was ihr natürlich auch machen könnt, ist, dass ihr zusätzlich noch ein VPN Netzwerk dazwischen hängt, zum Beispiel zu euch nach Hause, wenn ihr in der Lage seid, so etwas einzurichten.
Kurz zusammengefasst Allgemeine Sicherheitsregeln das, was ihr immer am Computer beachten sollte. Das, was Sie auch bei Onlinebanking beherzigen solltet. Wobei es einen großen Unterschied gibt. Beim Onlinebanking ist es so in der Regel in Deutschland kriegt ihr euer Geld von der Bank wieder, wenn irgendwas gehackt worden ist, wenn irgendwie.
Was schiefgegangen ist. Dass es in der Kryptowelt meistens anders, vor allem, wenn ihr wirklich mit einer Kryptobörse interagiert, die irgendwo in der Welt ist, dann ist das natürlich alles nicht so einfach. Allgemeiner Hinweis auch natürlich Phishing, also ganz krasse Sache, die natürlich immer wieder vorkommt. Ihr seid meinetwegen bei Bein Ens angemeldet und ihr kriegt eine Email, die aussieht, als wäre sie von Bayernfans. Die sehen auch inzwischen wirklich teilweise richtig echt aus, kommt aber von irgendeinem anderen von irgendeinem Hacker. Es ist ein Link drinne, ihr klickt drauf, kommt vielleicht sogar auf eine Seite die aussieht wie euer Exchange und ihr macht da irgendwas und nachher seid ihr eure Kryptowährung los. Das heißt auch bei solchen Emails, die ihr bekommt ganz doll auf Phishing achten, lieber nicht auf den Link klicken, sondern dann lieber direkt in eurem Browser die Adresse eures Exchange eingeben und versuchen dahin zu kommen, wo euch dieser Link hin führen wollte. Meistens ist das auch eigentlich überhaupt kein Problem, dass man da sich den Weg selber sucht, aber wenn man den eben nicht findet, ist das vielleicht auch schon ein Hinweis darauf, dass es eine Phishing Attacke war. Ja, was machen die Kryptobörsen selbst? Die haben natürlich auch gelernt. Also die haben auch zahlreiche Sicherheitsmechanismen entwickelt inzwischen. Es ist nicht so bei denen, dass alles Geld, alles Crypto in einer Wallet liegt, sondern es gibt natürlich auch bei den Coldwallets also Wallets, die nicht im Internet hängen, die nicht erreichbar sind, so einfach. Und es gibt Hot Wallets natürlich, weil wenn getradet wird, muss ja auch die Kryptowährung hin und her fließen. Richtig, es gibt Verschlüsselung. Wie schon gesagt, einerseits der Traffic wird verschlüsselt, wenn ihr mit der Exchange mit der Kryptobörse redet, also redet, euer Computer Daten austauscht. Aber auch die Daten werden teilweise verschlüsselt gespeichert. Es gibt bei vielen regelmäßige Sicherheitsaudits, zum Beispiel auch Haben die überhaupt die Kryptowährung, die Sie haben müssten? Es gibt ja auch da eine Art Buchführung Wer hat was eingezahlt, wird was abgehoben und ist das überhaupt da? Können die das nachweisen? Dann haben viele auch eingeführt die Pflicht einer Zwei Faktor Authentifizierung. Das heißt, das kennt ihr auch von eurer Bank oder auch von vielen anderen Services. Bei Google kann man das auch einschalten, zum Beispiel oder bei Facebook. Man gibt nicht nur seinen Benutzernamen, sein Passwort an, sondern man hat noch einen zweiten Faktor. Das kann entweder so ein Code sein, den einem eine App generiert auf dem Handy oder man kriegt per Email noch den Code zugeschickt, der nur eine bestimmte Zeit gültig ist und mit dem man sich dann einloggen kann. Ja, und natürlich gibt es zahlreiche interne Sicherheitsprotokolle wie Schulung des Personals. Also die Leute, die beim Exchange arbeiten, die werden geschult. Es ist so, dass es die Begrenzung gibt des Zugriffs auf verschiedene kritische Systeme. Also nicht jeder kann alles andere Geschichte aber gab es vor einigen Jahren auch. Zum Beispiel bei Twitter, als Twitter noch Twitter hieß und nicht so wie jetzt, dass einfach sehr viele Mitarbeiter auf sehr viele sicherheitsrelevante Dinge zugreifen konnten. Und dann hat halt mal jemand Accounts einfach an sich nehmen können.
Und das darf natürlich bei der Kryptobörse nicht passieren, dass einfach jeder Mitarbeiter Zugriff auf das Geld hat.
Natürlich gibt es auch Versicherungsfonds inzwischen, das heißt, die Kryptobörsen sichern sich ab. Das ist natürlich auch teilweise so eine Augenwischerei, weil das Risiko oder die Risikoeinschätzung der Versicherer ist natürlich dann auch die Frage wie viel ist da wirklich versichert? Zahlen die wirklich? Können die nachher wirklich zahlen? Sind die rückversichert solche Sachen? Also es ist natürlich gut, wenn ein Exchange sagt, er ist versichert, aber ob das dann unterm Strich im Falle eines Falles wirklich alles so klappt und ob man all sein Geld wieder kriegt, das ist sehr fraglich. Auch Banken sind ja zum Beispiel in Deutschland versichert, soweit ich weiß bis 250.000. Ich weiß die Zahl nicht genau, aber ich glaube, es ist so 240.000 € kriegt man sein Geld wieder. Das heißt, wenn eine Bank pleite geht und ihr habt 200.000 € oder 200, also fast 250.000 €, kriegt ihr das Geld zurück? Alles über 250.000 sozusagen. Kann durchaus sein, dass man es nicht wieder kriegt. Ja, was ist zu beachten beim Handel auf Kryptobörsen? Also natürlich kostet das ganze Gebühren. Ich habe das eben schon kurz angesprochen bei den dezentralen Exchanges. Aber natürlich wollen auch die Unternehmen von den Zentralen, von den herkömmlichen Exchanges Geld verdienen. Das heißt, es gibt Transaktionsgebühren. Die Transaktionsgebühren können unterschiedlich ausfallen, häufig sind sie Prozentual. Es gibt natürlich manchmal auch ein Sockelbetrag, sage ich mal, was man auf jeden Fall bezahlt. Und dann, wenn man große Trades macht, große Trades einfädelt, dann kommen vielleicht noch Prozentuale Gebühren hinzu. Das sind also Dinge, die man beachten muss und die wirklich bei jedem Exchange anders sind. Das solltet ihr bei der Wahl eines Exchange auch checken, dass das transparent ist. Was bezahlt ihr wirklich? Und in der Regel ist es so, dass man diese Gebühren auch in Crypto bezahlt. Das heißt, wenn ihr meinetwegen für 100 € Bitcoin kauft, dann kriegt ihr unterm Strich nicht wirklich zum tagesaktuellen oder zum aktuellen Kurs Bitcoin im Wert von 100 €, sondern eben meinetwegen -4 Prozent, sodass ihr gebührenden Crypto bezahlt habt. Bei vielen Börsen gibt es auch noch Unterschiede zwischen Maker und Taker Gebühren. Ja, was sind Maker Gebühren? In der Regel sind die kleiner, weil man nämlich dem Orderbuch, also dem großen Buch oder der großen Datenbank, in der alle Trades drinstehen, ja Liquidität hinzufügt. Das heißt, als Maker macht man einen Trade, der nicht gleich ausgeführt werden kann. Das heißt, ich habe erst mal Liquidität zu meiner Exchange reingegeben. Die TakerGebühren sind meistens höher. Taker Gebühren sind Transaktionen, die gleich ausgeführt werden können.
Und weil eben eigentlich die Exchange ein Interesse hat, möglichst liquide zu sein und möglichst viele Orders zu haben, ist das ja eigentlich ein Anreiz. Einfach nur, dass man.
Makerist und nicht Hacker, also dass man Liquidität rein tut in den Exchange und nicht rausnimmt. Ja, ich habe eben ein Wort auch schon benutzt Orderbuch. Man muss sich das wirklich so vorstellen Alle Trades die gemacht werden, werden in eine Art Liste geschrieben und dann wird eben gematcht. Welche Trades passen zusammen? Also das kann natürlich sich auch aufspalten, das heißt, ich möchte meinetwegen einen Bitcoin kaufen, aber.
Jemand anders verkauft 0,8 und dann verkauft wieder jemand 0,2 Bitcoin, dann kann das ganze zusammengezogen werden oder ich möchte nur 0,5 Bitcoin kaufen, aber jemand möchte zu dem Kurs, zu dem ich kaufen möchte, einen ganzen Bitcoin verkaufen. Dann kann es also auch sein, dass ich von dem dann nur einen halben Bitcoin kaufe und die andere Hälfte kauft Jemand anders oder anders gestückelt. Das heißt, ein gut gefülltes Orderbuch ist für den Exchange einfach wirklich wichtig, dass er möglichst zu allen Kursen auch genügend Trades durchführen kann. Ja, was ist noch bei den zentralen Kryptobörsen zu beachten? Also es gibt das sogenannte KJK oder auch AML. K SE heißt Know your Customer oder das Kwai Key Verfahren Know your Customer Verfahren und das AML bedeutet anti money laundering. Was ist damit gemeint oder was soll damit gemacht werden? Also es ist genauso wie bei Banken inzwischen in den meisten Ländern, bei den meisten Crypto exchanges. Die müssen nachweisen können, dass sie ihre Kunden wirklich kennen. Warum? Es geht um Geldwäsche, es geht um Terrorfinanzierung, solche Sachen. Das heißt, wenn irgendwelche illegalen Dinge passieren, muss nachvollzogen werden können, wer derjenige war, der diesen Trade durchgeführt hat oder versucht hat, Schwarzgeld zu waschen oder ähnliches. Wie funktioniert das Ganze? In der Regel meldet ihr euch an und macht ein ähnliches Verfahren wie bei einem Konto, was ihr bei einer normalen Bank eröffnet. Also ihr habt entweder so ein Video Ident Verfahren oder Postident gibt es ja auch in Deutschland immer noch. Ist auch sehr beliebt eigentlich, dass man zur Post geht mit einem Formular quasi und da sein Ausweis vorlegt. Die bestätigen dann, dass man wirklich ist, wer man ist. International ist es häufig so, dass dort auch gerne Rechnungen genommen werden, das heißt, man hat dann, muss meinetwegen seinen Ausweis in die Kamera halten und oder den fotografieren und einschicken und als Beleg für die Adresse dann noch eine Rechnung, eine Telefonrechnung oder etwas ähnliches, die die gleichen Adressdaten beinhaltet. Dieses ganze Verfahren war am Anfang natürlich sehr umstritten, weil gerade im Kryptobereich im Bitcoin Bereich.
Natürlich sehr viele Leute unterwegs sind, die eigentlich gerade diese Anonymität bzw Pseudonymität darüber haben wir auch schon geredet, dass Bitcoin nicht wirklich anonym ist, sondern ein Pseudonym, aber die das eben schätzen. Es gibt auch Cryptowährungen, die wirklich Anonymität gewährleisten. Monero Zum Beispiel. Das ist ein großes Ding in der Szene und daher wollten viele am Anfang dieses Know your customer nicht.
Andererseits ist es so, dass das Ganze natürlich den Kryptobereich irgendwie auch seriöser macht. Man kann behaupten, man weiß, mit wem man es zu tun hat. Man kann behaupten, es findet vielleicht nicht mehr so viel Geldwäsche statt, zumindest nicht über die zentralisierten Exchanges. Es hat also auch dem Kryptomarkt letzten Endes was gebracht. Es ist so ein zweischneidiges Schwert. Es hat ein bisschen Seriosität gebracht und es hat aber auch natürlich immer noch genügend Nachteile. Bzw genügend Leute sehen es als Nachteil an, Ja, wir gehen jetzt einmal rein. Wirklich? Wie funktioniert eigentlich so ein Trade? Bzw. Was muss ich eigentlich machen, um Bitcoin oder andere Kryptowährungen zu traden? Ich muss mir einen Exchange aussuchen, natürlich. Ich melde mich dort an, in der Regel erstmal Benutzername E Mail Adresse vielleicht noch. Ich muss dann eben in der Regel ein Know your Customer Verfahren durchlaufen mit Postident oder Videoident oder ähnlichem. Ja und dann muss ich Geld oder Crypto einzahlen. Das heißt der Exchange hat für mich eine Wallet, hält für mich eine Wallet vor, auf die ich Kryptowährung einzahlen kann. Bitcoin, also eine Bitcoin Wallet oder eine Ethereum Wallet oder ähnliches. Das kann prinzipiell auch einfach nur eine Schnittstelle sein und kann dann weiter gehen, irgendwo woanders hin. Und irgendwann landet das Geld natürlich zwischendurch auch wie schon oben oder vorhin erwähnt, in einer Coldwallet. Eventuell, aber erstmal zahle ich ein und in der Datenbank der Wallet steht dann eben auch drinne. Die greifen nicht dauernd wahrscheinlich auf meine Wallet zu, sondern die wissen dann welchen Wert was ich eingezahlt habe. Ich kann natürlich auch richtiges Geld oder Fiatgeld, wie es im Kryptobereich immer heißt. Also das ist unser traditioneller Euro oder Dollar ist damit gemeint. Kann ich natürlich auch einzahlen, nicht bei allen Exchanges, aber bei den meisten oder bei vielen geht es, dass sich dort eben auch dann das Geld liegen hat. Es gibt sogar einige, bei denen bekomme ich wirklich eine IBAN. Auf die ich das Geld überweisen kann. Also ich habe wirklich ein Konto da. Das sind aber relativ wenige. Ja, dann muss ich natürlich meinen Markt auswählen, also will ich eigentlich will ich Bitcoin kaufen. Will ich Bitcoin verkaufen? Möchte ich Bitcoin gegen Ethereum tauschen oder irgendetwas anderes. Das kann ich auswählen und kann dann meine Order platzieren. Das heißt, ich kann eine sogenannte Market Order machen, das heißt zum aktuellen Preis einfach sagen, ich kaufe das jetzt, ich kann eine Limitorder machen, das heißt.
Kauf oder verkaufe, wenn ein bestimmter Wert über oder unterschritten ist. Also ich kann zum Beispiel sagen, wenn der Wert um 50 % gefallen ist, dann will ich so und so viel Bitcoin kaufen oder ich kann auch eine Stoporder aufgeben, das heißt meine Order wird erst zu einem bestimmten Preis aktiviert, ist also sozusagen erst sichtbar, wenn ich meine Order platziert habe. Dann muss ich das Ganze natürlich überwachen. Kann gucken, Hat der Trade schon stattgefunden oder nicht? Das heißt, gibt es jemanden im Orderbook oder mehrere, die meine Order bedienen können? Und bei den meisten oder eigentlich wahrscheinlich bei allen ich habe natürlich nicht alle Exchanges getestet, wird es so sein, dass man auch eine Email bekommt, wenn der Trade stattgefunden hat? Also natürlich gerade dann, wenn ich eine Limitorder gemacht habe. Bei der Market Order macht es relativ wenig Sinn. Bei einer Limit Order macht es natürlich Sinn, dass ich informiert werde. Vielleicht kriege ich auch eine Push Nachricht auf meinem Handy direkt. Das gibt es natürlich auch bei vielen. Ja, dann ist mein Trade gemacht und dann kann ich den nächsten Trade machen. Oder ich kann meine Kryptowährung auf meine eigene Wallet mir überweisen vom Exchange aus. Oder ich kann auch mir Geld auszahlen. Bei vielen ist es so, dass es auch so ein Aspekt von neuer Customer, dass ich ein bestimmtes Konto hinterlegen muss, ein bestimmtes Bankkonto, auf das ich dann nur überweisen kann und auf kein anderes. Einerseits hat das so ein neuer Customer Aspekt. Ich kann damit natürlich nicht so einfach Geldwäsche machen, sonst könnte ich ja einfach Geld einzahlen, Crypto traden und auf ein anderes Konto das Ganze schicken, was nicht mir gehört. Das geht eben nicht, sondern ich kann das in der Regel nur auf mein Konto überweisen. Andererseits ist das für mich ja auch ein Sicherheitsaspekt, das heißt, es kann keiner kommen, sich reinhacken bei mir, wenn er meine Zugangsdaten. Hat zum Beispiel und sich Geld einfach überweisen. Ähnlich ist das, wenn ich mir Kryptowährung auszahle. Da ist es oftmals so, dass ich bestimmte Wallets erst mal whitelisten muss. Häufig muss ich dann auch noch mal einen Code eingeben, einen ein zwei Faktor Code, also einen zweiten Faktor. So 111 Code, den ich per Email zugeschickt bekomme, um erst mal meine Whitelist zu erstellen. Auf welche Wallets kann ich überweisen und dann kann ich eben auch nur dorthin überweisen. Ist natürlich noch mal interessanter, dass kein anderer sich das Geld überweisen kann als bei einem Bankkonto. Weil bei einem Bankkonto steckt eigentlich ja immer in der Regel auch jemand dahinter, den ich ermitteln kann, weil die Bank eben auch ein neuer Customer verfahren machen. Aber bei Wallets, die ich selber habe, die ich hostet, die ich auf meinem Computer habe, da gibt es ja kein neuer Customer Verfahren, das heißt, da könnte sonst ja jeder sich die Kryptowährung überweisen. Ja, jetzt nochmal der Hinweis, das was jetzt kommt, könnte als Werbung gesehen werden, weil ich auf meiner Webseite neu im blog.de auch einen sogenannten Affiliate Code habe. Das heißt, wenn ihr darauf klickt und zu Bitcoin.de kommt, dann partizipiere ich von euren Transaktionsgebühren. Das heißt, ich habe was davon, wenn ich das erwähne.
Ich mache es aber nicht aus Werbegründen, sondern ich will einfach erzählen, wie ich Exchanges nutze. Also ich selber war früher bei anderen Exchanges auch unterwegs. International ist schon lange lange her. Inzwischen seit ich glaube zehn Jahren,
trage ich nur noch bei Bitcoin.de und ich nutze bitcoin.de nur als sogenannte Fiatonramp. Ja, was ist eine Fiatonramp? Das nennen die Leute im Kryptobereich so. Ich habe schon gesagt, Fiat wird häufig Euro oder Dollar genannt und ich will. Also wenn ich Kryptowährungen haben möchte, dann nutze ich Bitcoin.de, um mir Bitcoin oder Ethereum zu kaufen. In der Regel. Man kann inzwischen auch auf Bitcoin.de andere Währungen kaufen, aber mache ich in der Regel nicht. Mich interessiert erst mal Bitcoin oder Ethereum Bitcoin Meistens deswegen, weil ich es behalten will. Ich trade Bitcoin meistens nicht weiter, sondern einfach als Anlage, weil ich davon ausgehe, dass es eine Wertsteigerung hat. Bei Ethereum ist es ein bisschen anders, weil Ethereum kann man wiederum auf dezentralen Exchanges benutzen, sehr einfach, um andere Kryptowährungen auch zu kaufen, wenn man das machen will. Das heißt, das kann man auch halten einfach und sagen wird bestimmt mal mehr wert. Oder man kann eben dezentrale Exchange sehr einfach nutzen, um zu traden.
Ja, Bitcoin.de ist so wie ich es nutze, weil es gibt inzwischen auch ein Krypto Krypto Marktplatz. Den habe ich aber zugegebenermaßen noch nie benutzt. Das was ich nutze ist die Peer to Peer Plattform. Wie funktioniert das Ganze? Also Peer to Peer heißt Partner zu Partner. Wenn ich kaufe, dann muss ich mir erst mal einen Preis aussuchen. Also ich nehme mal an, ich sage, ich möchte 0,1 Bitcoin kaufen, dann gebe ich das dort ein auf Bitcoin.de, in die Maske, in die entsprechende. Suchmaske und kann einen Preis eingeben, zu dem ich das möchte. Darunter bekomme ich dann gleich, wenn es Orders gibt im Orderbook. Also Leute mir zu dem Preis was verkaufen würden, bekomme ich das angezeigt. Wenn nicht, kann ich sagen okay, ich möchte also meine Order speichern, möchte also eine Na jetzt komme ich gerade durcheinander eine Market Order machen? Nein, eine Limit order ist das natürlich. Also wenn mein Zielwert überschritten wird bzw unterschritten wird meistens wenn ich kaufen will. Also der Preis ist meinetwegen bei 24.000. Ich sage ich möchte bei 23 kaufen. Da gibt es dann in dem Augenblick kein Angebot, das heißt ich speichere das Ganze. Wir gehen einfach mal davon aus, dass ich gleich jemanden finde, der eine entsprechende Order auch platziert hat, der mir Bitcoin verkaufen möchte. Dann kann ich das anklicken. Also sehe ich so einen Link, klickt den an, muss noch einmal bestätigen, dass ich wirklich kaufen möchte, kann noch mal sehen, wie viel für welchen Kurs ich kaufe und bestätige das dann. Dann bekomme ich bei bitcoin.de eine Email oder bekomme das auch auf der Webseite direkt angezeigt. Eine Zahlungsaufforderung. Das heißt, ich bekomme von meinem Handelspartner direkt eine Kontonummer mit einer IBAN, auf die ich den angegebenen Betrag mit einem angegebenen Betreff, also einem Code für die Transaktion überweisen soll. Das mache ich dann und klicke dann bei Bitcoin.de, dass ich überwiesen habe.
Dann bekommt derjenige, der mir den Bitcoin verkaufen wollte oder die 0,2 oder 0,1 oder wie auch immer. Bitcoin bekommt eine Email und in der steht drinne, wenn das Geld auf seinem Konto eingegangen ist, dann muss er auf einen Link klicken, das bestätigen und in dem Moment bekomme ich automatisch meine Bitcoin. Die bekomme ich aber nicht auf meine eigene Wallet, sondern die liegen dann auch bei Bitcoin.de. Also ich habe bei Bitcoin.de auch eine Wallet, in die das Geld kommt, also das Geld. Die Kryptowährung kommt. Das heißt die Euro Transaktion findet direkt über Bankkonten statt, aber die Cryptotransaktion findet bei Bitcoin.de statt. Da gibt es dann natürlich noch allerhand Geschichten, dass man seinen Trade bewerten kann, dass man bestimmte Zeiten hat. In der Regel ist es so, dass man eine Stunde Zeit hat, wenn man direkt geklickt hat und direkt jemanden gefunden hat, mit dem man die Transaktion ausführen kann. Wenn ich eine Order gespeichert habe, dann ist es in der Regel so bei Bitcoin.de, dass ich acht Stunden Zeit habe, das zu machen, weil es könnte ja sein, dass es nachts passiert, dass ich die Email nicht gleich lese oder wie auch immer, macht also durchaus Sinn, dass ich da ein bisschen mehr Zeit habe. Und natürlich ist es auch bei Bitcoin.de so, dass ich Transaktionsgebühren bezahle, das ist ganz klar. Ja, jetzt habe ich meine Bitcoin in meiner Wallet bei bitcoin.de und möchte wieder verkaufen. Und das Ganze findet dann wieder genau andersherum statt. Das heißt, ich gebe an, wie viel möchte ich verkaufen? Weil meine Bitcoin bei Bitcoin.de liegen, kann ich natürlich nicht die Summe überschreiten oder kann nicht mehr verkaufen, als ich dort liegen habe. Das ist natürlich gut und ein Sicherheitsaspekt. Dann findet sich ein Handelspartner, der mir die abkaufen will, der überweist an mein Bankkonto und der Trade ist genauso wie der erste Trade einfach abgeschlossen. Wenn alle bestätigt haben, dass das Geld geflossen ist und dass sie bezahlt haben. Ganz wichtig Mir ist es mal passiert bei Bitcoin.de, dass ich vom falschen Konto überwiesen habe. Man gibt dort auch sozusagen ein whitelistetes Konto an, von dem die also richtiges Bankkonto nicht wallet, von dem die Transaktionen stattfinden bzw wo das Geld hingehen soll, wenn man das nicht macht. Also mir ist es mal ich sage mir ist es passiert, ich habe mal das falsche Konto genommen muss man sich einig werden mit dem Handelspartner. Man kann den kontaktieren über die Plattform und entweder sagt er okay, ich mache den Trade trotzdem oder er sagt halt nein und man überweist nochmal. Ich glaube, so war das bei mir damals. Ich habe dann das Geld zurückbekommen, habe nochmal vom richtigen Konto überwiesen, damit es da einfach nicht zu Missverständnissen kommt, dass keiner denkt irgendwie Geldwäsche ist im Spiel oder was ähnliches. Ja, zusammengefasst es war wieder ganz schön lang. Ich bin jetzt hier bei meiner uhr auf 35 Minuten. Ich muss noch ein bisschen was schneiden. Es wird weniger werden nachher in der Endversion. Aber ich merke schon, ich dachte, das Thema wäre schnell durch und ich kann es oberflächlich machen. Aber ich bin doch wieder ganz schön in die Tiefe gegangen. Ganz kurz zusammengefasst Was mache ich?
Ich suche mir einen Crypto Exchange aus. Das kann Bitcoin.de sein, das kann bein ens sein, das kann Kraken sein. Ich melde mich dort an, ich mache KCH und ich kann loslegen und ich kann traden bis die Wallet glüht.
Sucht euch wirklich gut aus, welchen Exchange ihr benutzt. Macht euch schlau über die Transaktionsgebühren und beachtet eben die generellen Sicherheitshinweise, die eigentlich immer am Computer gelten. Und natürlich entscheidet selber, ob ihr das überhaupt macht. Ich kann euch da nicht beraten. Das sage ich auch immer vor dem Vorspann schon. Ich kann euch in finanziellen Dingen nicht beraten, ich kann nur aufklären.

Frage von Martin: Wie wähle ich eine Krypto-Börse

00:28:52 Ja, wir kommen jetzt zu den Fragen. Ich habe wieder zwei Hörerfragen bekommen, und zwar eine von Martin. Martin schreibt Es gibt ja unzählige Crypto exchanges da draußen. Wie wähle ich eine geeignete Plattform aus und welche Kriterien sollte ich beachten, um sicher und zuverlässig Kryptowährungen zu handeln? Ja, ich habe die Frage natürlich ausgesucht, passend zur Folge aus den Fragen, die ich bekommen habe. Ein bisschen. Also ich habe es ja schon gesagt, ich sage es noch mal sucht ein Exchange, aus dem ihr vertraut. Ich mach das eben mit einem inzwischen, der in Deutschland sitzt, eine deutsche Firma ist. Macht euch über die Tauschgebühren schlau, guckt auch, ob ihr.
Vielleicht ist es interessant für euch, ob ihr mit Kreditkarte bezahlen könnt, wenn ihr Krypto Krypto kaufen wollt, ob das über Bank geht, ob ihr die Möglichkeit habt, auch Sofortüberweisung zu nutzen oder ob ihr dann weniger bezahlt oder solche Sachen gibt es alles mögliche. Mit dem Vertrauen ist es halt generell so eine Sache. Seid so was wie Monk Gox vertraue ich eigentlich nichts, wo ich nicht irgendwie die Sprache spreche, in der die Exchange sitzt, weil im Zweifelsfall kriege ich halt Post von irgendwelchen Anwälten, die ich lesen muss. Und ich habe es natürlich schon ganz gerne, wenn ich direkt einen Prozess habe, der in meinem Land stattfindet, im Falle, wenn etwas schiefgeht als das irgendwo in den USA.
Oder sonst wo auf der Welt Prozesse sind, die ich eigentlich nur als Zaungast verfolgen kann oder wo ich mir womöglich einen Anwalt nehmen muss in dem Land, um meine Forderung zu vertreten. Weiter gehe ich darauf jetzt nicht ein. Wir haben das ja eigentlich schon besprochen, die ganze Folge über.

Frage von Lukas: Stablecoins

00:30:19 Jetzt haben wir noch eine Frage von Lukas. Und zwar schreibt er, er möchte mehr über StableCoins erfahren. Wie unterscheiden Sie sich von anderen Kryptowährungen und wie kann ich sie verwenden, um das Risiko in meinem Portfolio zu minimieren? Da ist aber schon eine ganz schön konkrete Frage. Vielleicht weiß Lukas die Antwort schon bei so einer konkreten Frage und stellt sie nur, damit andere was lernen. Entschuldigung Lukas, das ist vielleicht eine Unterstellung.
Ja, StableCoins, das sind Kryptowährungen, die an eine. Naja, ich wollte gerade sagen echte Währung, wie soll man sagen an eine Fiatwährung, also zum Beispiel an den Dollar meistens gebunden sind oder auch an den Euro, das heißt eine Einheit dieser Kryptowährung. Also wir nehmen jetzt mal eine fiktive Währung, wir nennen die mal was weiß ich was. Krypto Euro. Ein Krypto Euro ist genauso viel wert wie 1 €.
Das kann über verschiedene Mechanismen geregelt sein, dass das so ist. Entweder ist es ein Unternehmen, was diese Kryptowährung herausgibt, die einfach immer genauso viel von der Kryptowährung erzeugt, wie sie Geld kriegt. Wenn ich bei denen also kaufe, das müssen die nachweisen können, oder ich muss denen einfach vertrauen. Es gibt sogenannte algorithmische StableCoins, die in diesem ganzen dezentralen Universum sozusagen existieren, so wie auch die dezentralen Exchanges. Das ist recht kompliziert. Ich denke mal, wir machen auch eine Folge irgendwann über StableCoins, deswegen erklär ich, dass es nicht weiter.
Das Interessante an StableCoins ist eben genau das. Ich kann sie benutzen wie eine Kryptowährung, aber sie haben einen Wert, der an eine herkömmliche Währung, sag ich jetzt einfach mal gebunden ist. Wenn ich wirklich doll am Traden bin, dann ist es ja so, wenn ich sage, ich möchte jetzt gerne Bitcoin kaufen zu einem bestimmten Eurokurs oder Dollarkurs, dann müsste ich ja sonst erstmal mit meinem Euro oder Dollar mir Krypto kaufen, um das überhaupt in den Markt zu kriegen. Das kann ja durchaus mal dauern. Eine Banküberweisung dauert ja gerne mal irgendwie ein, zwei Tage. In Deutschland und international ist das glaube ich eher schlimmer als besser. Das heißt, wenn ich sage, ich möchte aus dem Markt aussteigen. Der Bitcoinkurs ist sehr hoch, zum Beispiel und ich möchte jetzt meine Gewinne realisieren, dann kann ich natürlich mein Geld in einen StableCoin wechseln, denn das ist fast so gut, als hätte ich wirklich Euro oder Dollar in der Tasche. Und wenn dann der Markt wieder sinkt, dann kann ich natürlich sehr, sehr schnell wieder mein Geld einsetzen. Das heißt, ich habe eine Möglichkeit, sehr flexibel auf den Markt zu reagieren und natürlich auch dadurch, dass eben die Kryptowährung nicht so volatil sind bzw im besten Fall gar nicht volatil sind, sondern immer den entsprechend gleichen Wert haben, kann ich natürlich Risiko minimieren, weil ich schnell aus dem Markt raus kann. Es hat sich gezeigt, dass nicht alle StableCoins wirklich so stable sind. Insofern auch hier muss man einfach vorsichtig sein und wissen, was man tut und nicht sein Haus und sein Auto und seinen gesamten Besitz sozusagen in Kryptostecken verpfänden sollte man sowieso nicht tun. In meinen Augen zumindest. Also lieber Lukas, du erfährst mehr in der Folge in der Zukunft über StableCoins, die irgendwann kommen wird. Und sie unterscheiden sich von anderen Kryptowährungen dadurch, dass sie an eine, an eine andere Währung gebunden sind und Risiko minimieren.

Hinweise, Verfügbarkeit, Unterstützung

00:33:16 Klar, ich kann schnell rein, schnell raus. Nochmal zusammengefasst. So, jetzt kommen wir aber auch wirklich zum Ende. Wenn ihr Fragen habt, die ich in einer der nächsten Folgen besprechen soll, dann schreibt mir einfach eine Email an Fragen neu im block.de oder nutzt das Formular auf neue blog.de.
Wenn ihr schauen wollt, ob eure Frage schon gestellt wurde, dann könnt ihr ins Archiv schauen. Das war in der letzten Folge. Hatte ich das schon mal erwähnt? Neu unter neu im Blog de Fragen. Außerdem habe ich inzwischen Transkripte der Folgen 2 bis 5 online. Folge eins war die Nullnummer, da es nicht so viel Text drinne. Das hat wenig Sinn gemacht. Die Transkripte sind automatisch erstellt, das heißt die sind nicht wirklich eins a das was ich gesagt habe, sondern eins A. Das was die KI verstanden hat in dem Fall hat natürlich trotzdem den Vorteil, dass das Ganze durchsuchbar ist.
Einerseits direkt im Player auf der Webseite, der ihr den Podcast hören könnt und andererseits habe ich für jedes Transkript nochmal eine eigene Seite gemacht, die auch von Google durchsuchbar ist. Das heißt, auch darüber kann man bestimmte Schlagworte einfach suchen. Wenn euch die Folge gefallen hat und ihr mehr über das Thema Blockchain, Bitcoin und Krypto lernen wollt, dann abonniert den Podcast, wenn ihr es noch nicht getan habt bei Spotify, bei dieser bei Apple Podcasts, hört ihn direkt auf der Webseite im Player Und das beste Hörerlebnis gibt es aber in Podcastclients, die ihr euch auf dem Handy oder Computer installieren könnt, wie zum Beispiel Instacast oder Castro. Oder es gibt auch noch zahlreiche andere, denn hier werden zum Beispiel auch Kapitelmarken angezeigt. Das heißt, wenn ihr irgendwas nicht hören wollt, wie zum Beispiel dieses Ende, könnt ihr einfach das abhaken und es wird übersprungen. Und natürlich in einem Podcast Client ganz klar, ihr kriegt regelmäßig die Folgen. Sobald eine Folge da ist, ist sie auf eurem Gerät verfügbar. Wenn ihr mich unterstützen wollt, dann bewertet den Podcast gerne positiv auf einer Plattform wie Apple Podcast, Spotify oder irgendeiner anderen Bewertungsplattform für Podcasts. Das freut mich natürlich. Ja, wie gesagt, am liebsten natürlich positiv. Wenn es euch nicht gefallen hat, hört den Podcast einfach nicht.
Wie ihr mich weiter unterstützen könnt, das erfahrt ihr unter neu im Blog. De unterstützen oder einfach oben rechts ist auch in der Navigation ein Button unterstützen auf neuen blog.de.

Ende

00:35:21 Wann die nächste Folge kommt, das kann ich euch nicht sagen und nicht versprechen, aber ich versuche sie bald zu bringen in einem regelmäßigeren Abstand als bisher. Und das Thema weiß ich auch noch nicht. Ich muss mir Gedanken machen. Es bleibt interessant und spannend und ich freue mich, dass ihr dieses Mal auch wieder mit dabei wart. Tschüss bis zum nächsten. Music.

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Adobe Fonts, und Matomo welche dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Datenschutzinformationen

Notwendige Cookies werden immer geladen